Die Pizzaboden-Entdeckung

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Wenn man sich für kohlenhydratarme Ernährung entscheidet, wird man oft gefragt: „sag mal, vermisst Du nichts?“ Und nach einer gewissen Eingewöhnungszeit antwortet frau i.d.R. „nöö, nicht wirklich“. Bis auf … naja … Pizza zum Beispiel.

Zwar gibt es jede Menge Alternativrezepte für Pizzaböden – angefangen von solchen aus geraspeltem Blumenkohl, Zucchinistreifen oder auch auf Basis von Thunfisch, aber die schmecken (obwohl nicht mal so übel) eben nicht wirklich nach Pizza.

Einen weiteren Nachteil haben die Pizzboden-Surrogate außerdem. Sie sind aufwändig in der Herstellung. Was waren das noch Zeiten, als man einfach eine einfache TK-Pizza aus dem Gefrierschrank ziehen und sie im Anschluss unkompliziert mit ein paar frischen Zutaten aufmöbeln konnte. Die studentische Königsdisziplin: Pimp my Pizza. Als Lowcarber kommst Du da schnell aus dem Training.

Aber Hilfe naht. Die Maisterei bietet glutenfreie, low-carb und vegane (das sind ja gleich drei Dinge auf einmal!!), vorgebackene Pizzaböden, mit denen man sich leicht einen Vorrat im Gefrierschrank anlegen kann. Und das beste ist: sie schmecken. Herzhaft. Cross. Und so sehr nach Pizza, wie es ohne Hefeteig überhaupt nur denkbar ist. Endlich.

Die Böden sind aus Goldleinsamenmehl, Lupinenmehl, Chiasaat, Lupinenschrot, Meersalz, Reismehl, Gewürze und Flohsamenschalen gebacken und kommen im Set mit Saucenpulver. Letzteres ist nicht wirklich low-carb-tauglich, weil Zucker enthalten ist. Da wir unsere Tomatenunterlage ohnehin immer selbst machen, stört uns das nicht. Das Saucenpulver sortieren wir aus. Eine Pizzabox mit 4 Böden kostet einen knappen Zehner – und der Geschmack ist mir jeden Euro davon wert.

Einer schnellen und leckeren Pizza am Abend steht nun nichts mehr im Weg.
Mahlzeit!

Chiliöl mit Schmackes

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Öl. Und scharf. Das wollten wir schon immer mal machen. Aber nicht einfach ein paar Chilies in eine Flasche Öl schubsen. Als Moni auf der Website des Stern ein Video zu diesem Thema entdeckte, haben wir uns schließlich selbst dran gemacht.

Der erste Versuch war noch zu zaghaft. Das Öl war zwar geschmacklich gut, aber überhaupt nicht scharf. Das lag vermutlich auch an den fehlenden großen getrockneten Chilies. Im Januar waren wir in Äthiopien und haben dort genau diese entdeckt und eine große Tüte davon mitgebracht.
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Gomasio

Gomasio stammt aus der japanischen Küche. Der Name kommt von goma = Sesam und shio = Salz und es besteht aus genau diesen zwei Zutaten: ungeschältem Sesam und Meersalz.

Gomasio wird zum Würzen über fertig zubereitet Speisen und Salate gestreut. Sogar Suppen können Sie damit würzen, es über Mais streuen oder oder Reis damit verfeinern. Generell lässt sich Gomasio überall da verwenden, wo man normalerweise Salz über Speisen streut.

Gomasio soll nicht mitgekocht werden.

Über das richtige Mischverhältnis zwischen Sesam und Salz findet man unterschiedliche Meinungen. Von 5:1 bis zu 15:1 ist online alles zu lesen. Wir mögen die weniger salzige Variante lieber und mischen daher 15 Teile Sesam mit einem Teil Salz.

Über die angeblich heilenden und gesundheitsfördernden Wirkungen von Gomasio können wir nichts sagen. Wir machen uns Gomasio vor allem aus einem Grund: weil es wundervoll schmeckt.

Gomasio
Geröstete Sesamkörner werden im Mörser zerkleinert, so dass ihre Öl sich mit dem Salz vermischen können.

Zutaten:

  • 500 g Sesam (ganz, ungeschält)
  • 3 EL Salz (bevorzugt Meersalz)

Zubereitung:

  1. Rösten Sie das Salz in einer schweren (Eisen-)Pfanne, bis es etwas grau wird. Dann schütten Sie es in einem hitzefesten Behälter und stellen Sie es auf die Seite.
  2. Rösten Sie jetzt die Sesamkörner in der Pfanne. Dabei sollte der Sesam ständig in Bewegung sein, damit er nicht anbrennt.
  3. Wenn die Körner braun sind (nicht schwarz!), werden sie in einem Mörser oder wahlweise in einem Foodprocessor zerkleinert, so dass die Öle aus dem Sesam austreten können. Der richtige Feinheitsgrad entspricht ungefähr dem von feuchtem Sand. Die Mischung sollte nicht zu glatt gemahlen werden und darf durchaus noch etwas Textur haben.
  4. Vermischen Sie die zerkleinerten Sesamkörner gründlich mit dem Salz.

Bewahren Sie die Mischung in einem gut verschließbaren Glas auf.

 

Nährwerte (ohne Gewähr) für 100 g Gomasio
566 Kalorien.
48 g Fett
26 g Kohlenhydrate
(davon 0,4 g Zucker)
17 g Eiweiß

Hummus

Hummus mit Olivenöl

„Humus, Hommos, Hommus, Hummous, Houmus, Hoummous, Chumus, Humos oder Homus) ist eine orientalische Spezialität, die aus pürierten Kichererbsen, Sesam-Mus (Tahina), Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Gewürzen wie Knoblauch und gelegentlich Kreuzkümmel hergestellt wird.“ (Wikipedia)

Unsere Lieblingsvariante des Hummus ist die superschlichte von Ottolenghi und Tamimi nach dem herrlichen Jerusalem Kochbuch (Affiliate-Link).

Der (s)low-carber-Hinweis: Kichererbsen sind mit ca. 11 Gramm Zucker auf 100 Gramm nicht wirklich arm an Kohlenhydraten, daher gibt es Hummus bei uns meist nur am Ausnahmetag. „Hummus“ weiterlesen