Low-Carb-Zitronenschnittchen-Dingens

Schnittchen für Schnittchen lecker

Nachdem die ersten Lowcarb-Rezepte nicht ohne Schokolade auskamen, wollte ich dieses Mal etwas backen, bei dem man sich nach dem Naschen nicht durch schmutzige Finger verrät. Außerdem liebe ich seit jeher Kuchen mit Zitrone (saftiger Zitronenrührkuchen mit Zitronen-Zuckerguss! Hmmmmm … aber ich schweife ab) – also hat die Nadel dieses Mal eher Richtung sommerlich-frisch ausgeschlagen. “Low-Carb-Zitronenschnittchen-Dingens” weiterlesen

Low-Carb-Protein-Nuss-Dingens

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Einer der größtenVorteile von kohlehydratarmer Ernährung ist für mich die Tatsache, dass ich viel weniger Hunger habe und die Phasen zwischen den Mahlzeiten verlängern kann, ohne gleich Magenknurren zu bekommen.

An langen Arbeitstagen kann es jedoch sein, dass zwischen Mittagessen (normalerweise gegen 12:00 Uhr) und Abendessen (selten vor 19:00 Uhr) doch in all dem Stress mal der Energiepegel soweit absinkt, dass ein kleines Häppchen extra angesagt ist. “Low-Carb-Protein-Nuss-Dingens” weiterlesen

Low-Carb-Brownie-Dingens

Dieses Blog war bis dato ein sehr kohlehydrat-reiches. Brot und Nudeln, Pasta und Brötchen … usw. Ihr kennt das. Nun haben Chris und ich aber – unter anderem aus Gründen der möglichst dauerhaften Hüftgold-Reduzierung – beschlossen, bis auf Weiteres auf Zucker und andere kurzkettige Kohlehydrate (Mehl, Stärke, Cerealien, Kartoffeln u.v.m.) zu verzichten. “Low-Carb-Brownie-Dingens” weiterlesen

Putenbrust aus dem Römertopf, inspiriert von Herrn Schlingensief

Im Dezember 2002 gab Christoph Schlingensief ein Gastspiel in Bioleks Kochsendung “Alfredissimo” und präsentierte dort seinen Putenrollbraten aus dem Römertopf  (Bild).

Das Originalrezept habe ich vor Jahren einmal nachgekocht und kann mich noch gut an das superzarte Fleisch und die köstliche Sauce erinnern.

In Ermangelung eines Rollbratens habe ich diesmal eine Putenbrust verwendet – außerdem habe ich meine Gemüsevorräte eingesetzt, statt beim Bauern um die Ecke die Originalzutaten zu shoppen. Dem Geschmack hat das keinen Abruch getan – es war wieder einmal köstlich.

Anmerkung: weil ich an einer Laktoseintoleranz leide, habe ich das Rezept entsprechend angepasst. Es kann jedoch ohne Weiteres mit den klassischen Milch- bzw. Sahneprodukten zubereitet werden.

  • 800 Gramm Putenbrust (möglichst Bio-Fleisch)
  • 10 Schalotten
  • ½ mittelgroßer Hokkaido Kürbis
  • 2 dünne Lauchstangen
  • 5 Knoblauchzehen
  • 10 kleine junge Bio- Kartoffeln
  • ¼ Liter Weißwein (hier Chardonnay)
  • 250 ml Soja-Sahne (alternativ Schlagsahne)
  • 250 Gramm (1 Glas) Mango- Chutney
  • 2 EL laktosefreier Schmand
  • Indische Currymischung
  • Olivenöl

Römertopf circa 30 Minuten wässern. Backofen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Den halben Hokkaido putzen und in kleine Stücke schneiden. Die Schalotten und die Knoblauchzehen abziehen und den Knoblauch in Stifte schneiden. Lauch der Länge nach aufschlitzen, den Sand unter fließendem Wasser heraus spülen und anschließend in Ringe schneiden.

Die Putenbrust salzen und pfeffern. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und den Rollbraten darin von allen Seiten so anbraten, dass er rund herum leicht gebräunt ist.

Nun die Putenbrust mit Curry einreiben. 3 EL Olivenöl in den gewässerten Römertopf  geben und den Boden mit den Lauchringen bedecken. Die Putenbrust darauf legen.
Die übrigen Gemüsewürfel um das Fleisch verteilen, pfeffern und salzen. Die Knoblauchstifte im Topf verteilen. Kartoffeln waschen, ebenfalls in den Topf legen und den Wein angießen.  Nun in einer Schüssel Soja-Sahne, Schmand und das Glas Mango-Chutney vermischen und über Gemüse und Fleisch geben.

Zugedeckt ca. 1 Stunde und 15 Minuten bei Ober- und Unterhitze im Ofen garen, dann den Deckel abnehmen und weitere 20 Minuten schmoren lassen, dabei kocht Flüssigkeit etwas ein und die Zutaten bräunen leicht.

Das Gericht aus dem Ofen nehmen und servieren.

[Wer ganz sicher gehen will, dass die Kartoffeln trotz Säurezugabe (Wein) im Römertopf rechtzeitig weich sind, kann diese vorher 5-8 Minuten vorkochen.]

P.S. heute gibt es nicht mehr Fotos … die Qualität der iPhone-Bilder bei Energiespar-Lampenlichtist grausig.